Mehrwerte einer ICW Lösung zur eindeutigen Patientenidentifikation

Eine zuverlässige Patientenidentifikation ist die Voraussetzung für jeden einrichtungsübergreifenden Informationsaustausch.

Kooperative Behandlungsprozesse erfordern den einfachen Informationsaustausch zwischen den behandelnden Ärzten unterschiedlichster Einrichtungen. Neben der technischen Interoperabilität der verschiedenen Informationssysteme, spielt die zuverlässige und eindeutige Identifikation der Patienten eine entscheidende Rolle. Einfache Lösungen zur Verknüpfung von Patientennummern bieten verschiedene Hersteller mit ihren Systemen, aber die Qualität und die Kosten sind für die Kunden oft unbefriedigend. Die Module der ICW eHealth Suite bieten einen eigenständigen, leistungsfähigen Master Patient Index (MPI), der für den Vergleich und die Verknüpfung von Patientendaten einen fortschrittlichen, wahrscheinlichkeitsbasierten Algorithmus verwendet. In mehr als 20 internationalen Projekten wurde der Master Patient Index kontinuierlich weiterentwickelt und an die Bedürfnisse unterschiedlicher Gesundheitssysteme angepasst. Heute verfügt der MPI über einender leistungsfähigsten Matching-Algorithmen am Markt und verwaltet weltweit mehr als 25 Millionen Patienten. Die Matching-Funktionalitäten des Master Patient Index stellen sicher, dass Sie jederzeit die richtigen Daten des richtigen Patienten zur Verfügung haben.

Leistungsfähige Algorithmen

Ein großes Problem bei der eindeutigen Identifikation von Patienten ist die unterschiedliche Datenqualität in den Informationssystemen. Das Modul Master Patient Index verfügt deshalb über verschiedene Vergleichsalgorithmen, um Daten zu normalisieren, unterschiedliche Schreibweisen und Eingabefehler zu erkennen und unvollständige Daten in der Bewertung der Ähnlichkeit zweier Patientendatensätze einfließen zu lassen. Ausgehend von der errechneten Ähnlichkeit und konfigurierbarenSchwellenwerten verknüpft der Master Patient Index passende Patientendaten automatisch oder erzeugt einen neuen Referenzdatensatz.

Anpassbar, flexibel, individuell

Kein Kundenprojekt ist wie das andere. Nicht nur die Anwendungsfälle sind vielfältig, auch bei den Patientendaten gibt es große Unterschiede zwischen unterschiedlichen Einrichtungen. Um diesen individuellen Gegebenheiten gerecht zu werden, kann der Master Patient Index von ICW flexibel an die Bedürfnisse der Kunden und deren Rahmenbedingungen angepasst werden. Alle Parameter zur Berechnung der Ähnlichkeit von Stammdatensätzen, zu den verwendeten Vergleichsalgorithmen, den Normalisierungsstrategien sowie die Schwellenwerte für die automatische Zuordnung von Stammdaten gleicher Patienten können individuell eingestellt und feinjustiert werden. Zudem ist es möglich, spezifische Regeln zu definieren, die den wahrscheinlichkeitsbasierten Algorithmus ergänzen und den Besonderheiten jeder einzelnen Einrichtung gerecht werden.

Mehr Transparenz und höhere Datenqualität

Entscheidend für den Erfolg eines Projekts ist die Matching-Qualität. Fehlzuordnungen müssen nahezu ausgeschlossen sein. Zudem führen unnötige Dubletten dazu, dass nicht alle Daten zu einem Patienten verfügbar sind, wenn sie benötigt werden. Ein gut konfigurierter Matching-Algorithmus kann abhängig von der Datenqualität für bis zu 98 Prozent der Patientendatensätze automatisch entscheiden, ob diese einander zugeordnet werden sollten oder nicht. Für die verbleibenden Fälle, bei denen die Übereinstimmung der Daten nicht hoch genug ist, sollte diese Entscheidung durch die Patientenadministration erfolgen. Hierfür bietet das Modul Patient Quality Manager eine webbasierte Benutzeroberfläche mit umfassender Unterstützung durch Aufgabenlisten und Entscheidungshilfen. So können Mitarbeiter zentraler oder dezentraler Clearingstellen mit sehr wenig Aufwand Patientenstammdaten vergleichen und manuell einer vorgeschlagenen eindeutigen Patientenidentität zuordnen. Dies schafft Transparenz und Vertrauen in die Fähigkeiten des Master Patient Index.

Vielseitigkeit erhöht den Nutzen, schafft Synergien und sichert die Investition

Die ICW eHealth Suite bietet mit dem Master Patient Index eine eigenständige, leistungsfähige Lösung, die im Gegensatz zu integrierten Matching-Funktionalitäten im Kontext unterschiedlichster Anwendungsfälle und Austauschszenarien eingesetzt werden kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um die gerichtete Kommunikation im Rahmen der Auftrags- und Befundrückkommunikation zwischen externen Einrichtungen und einer radiologischen Leistungsstelle geht, ob ein standortübergreifender Austausch von Patientendaten zwischen unterschiedlichen Primärsystemen für eine gemeinsame Abrechnung notwendig ist, oder ob eine einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte aufgebaut werden soll. All diese Szenarien können mit nur einer Lösung auf Basis der ICW eHealth Suite umgesetzt werden.

Einfach und schnell integrierbar

Die Master Patient Lösung unterstützt modernste Kommunikationsstandards und Schnittstellentechnologien und ermöglicht so eine einfache und schnelle Integration in vorhandene Systemlandschaften. Die ICW Lösung unterstützt vielfältige Schnittstellen auf Basis von HL7 Version 2, alle relevanten IHE-Profile wie PIX (Patient Identifier Cross Referencing) und PDQ (Patient Demographics Query) oder XCPD (Cross-Community Patient Discovery) sowie neue HL7-FHIR-Schnittstellen. Ein Projekt zur Einführung des ICW Master Patient Index benötigt so nur wenige Wochen vom Kick-Off zum Go-live.


Vorteile zusammengefasst

  • Mehr als 10 Jahre Projekterfahrung mit mehr als 20 zufriedenen Kunden weltweit.
  • Fortschrittliches Matching-Verfahren und umfangreiche Funktionalitäten.
  • Zahlreiche standardkonforme Schnittstellen wie z.B. IHE, HL7 und FHIR.
  • Unterstützung unterschiedlichster Anwendungsfälle.
  • Stetige Weiterentwicklung der Lösung mit Ihnen und Ihren Anforderungen.
  • Schnelle Implementierungsphase (kurze Projektlaufzeiten von durchschnittlich weniger als drei Monaten).