Platform Services

Kernelemente für einheitliche übergreifende Fähigkeiten

PLATFORM SERVICES

Service Registry

Zentrales Register aller verfügbaren Dienste und Systeme

In der Service Registry werden sowohl die Dienste der ICW eHealth Suite als auch diejenigen der integrierten Systeme dynamisch verwaltet. Die Service Registry verschafft Ihnen einen Überblick über alle in der Lösungsinfrastruktur verfügbaren zentralen Funktionen. Zudem macht die Service Registry Änderungen der technischen Infrastruktur für die nutzenden Systeme transparent, da deren technische Verbindungsdaten durch logische Dienstnamen repräsentiert werden.

Das Vorhandensein von Diensten kann mittels der logischen Dienstnamen über Web-Schnittstellen abgefragt werden. Dadurch können Akteure beispielsweise erkennen, dass ein zentraler Master Patient Index zur Abfrage von Patienten-IDs zur Verfügung steht, ohne selbst dessen technische Adresse kennen zu müssen.

Namespace Manager

Verwaltung nachrichtenbezogener Namensräume

Der Namespace Manager unterstützt die nachrichtenbezogene Identifikation von Namensräumen, Organisationen und Codesystemen auf Basis von OIDs, URNs oder Aliasse. Als zentraler Dienst dient er zur Abfrage von Transformations- oder Anreicherungsinformationen und ist beim einrichtungsübergreifenden Nachrichtenaustausch von entscheidender Bedeutung. Durch seinen Einsatz werden die Nachrichtenströme im Sinne der Gewährleistung standardkonformer Interoperabilität von den beteiligten Akteuren entsprechend adaptiert und normalisiert.

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Terminology Manager

Verwaltung domänenspezifischer Konzepte

Der Terminology Manager ermöglicht die einrichtungsübergreifende Verwaltung von Codesystemen und Value Sets. Dazu zählt unter anderem die Verwaltung relevanter Codes zur Identifikation und Strukturierung medizinischer Informationen (etwa Diagnose Codes in ICD-10) sowie die Administration relevanter Metadaten im Kontext von Dokumenten (z.B. Abbildung von Value Sets für IHE XDS konforme Dokumententypen oder PracticeSettingCodes). Zur Verwaltung der Terminologien stehen hierbei sowohl eine grafische Benutzeroberfläche als auch standard-konforme Schnittstellen (wie IHE SVS) zur Verfügung.

Des Weiteren ermöglicht der Terminology Manager, einrichtungsspezifische Kataloge (sog. Hauskataloge) mit zentralen Referenz Value Sets zu verknüpfen. Diese „Mapping“-Information kann über entsprechende Schnittstellen konsumiert werden und unterstützt angebundene Systeme dabei, über Einrichtungsgrenzen hinweg Daten auf Basis einer gemeinsamen Referenzterminologie auszutauschen.

Identity Manager

Zentraler Dienst zur Ablage und Authentifizierung von Benutzeridentitäten

Sowohl die Module der ICW eHealth Suite als auch weitere angebundene Systeme können den zentralen Verzeichnisdienst des Identity Managers einfach über gebräuchliche LDAP-Schnittstellen nutzen, um Benutzeridentitäten abzufragen oder zu authentifizieren.

Zur Authentifizierung lassen sich auch bereits lokal existierende, sowie über Einrichtungen verteilte Verzeichnisdienste einbinden (sog. Forwarding). Zudem ermöglicht der Identity Manager die Nutzung des standardisierten WebSSO-Mechanismus (Web Single Sign On). Dieser erlaubt es, mit einem externen Benutzer-Kontext in angebundene Systeme einzuspringen.